Exklusion bedeutet: Man schließt Menschen mit bestimmten Merkmalen aus.
Integration bedeutet: Man bezieht Menschen, die als „anders“ wahrgenommen werden, in eine Gruppe ein.
Inklusion dagegen sucht nicht nach Unterschieden, sondern sieht alle Menschen als gleichberechtigt an.
Beispiel Kindertageseinrichtung: Gestaltete man früher eine integrative Kita, dann dachte man darüber nach, was Kinder mit einer bestimmten Behinderung benötigen. Plant man heute eine inklusive Kita, dann lautet die Ausgangsfrage: Wie gestalten wir die Räume, die Ausstattung und die Abläufe so, dass alle Kinder teilhaben können? Dabei denkt man weit über Behinderung hinaus z. B. auch an kulturelle, sprachliche, religiöse und soziale Unterschiede.
Der Übergang zwischen Integration und Inklusion ist fließend. Viele Kitas mit dem Zusatz „integrativ“ verfolgen heute längst inklusive Konzepte. Ganz wichtig: Inklusion ist kein Ziel, das man eines Tages zu 100 Prozent erreicht, sondern ein dauerhafter Prozess. Barrierefreiheit ist natürlich Voraussetzung für integrative wie für inklusive Kitas! Lernen Sie hier ein Beispiel kennen: