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Bayern barrierefrei

Eine Stadt baut konsequent Barrieren ab

Sozialstaatssekretär Hintersberger: „Eggenfelden hat schon vor 40 Jahren die ersten Barrieren beseitigt – ein Vorbild für ganz Bayern!“

München, 15. März 2018

Jahrzehntelange, enge Kooperation zwischen dem Rathaus und dem städtischen Behindertenbeauftragten, ein Konzept mit einem klaren Maßnahmenkatalog: Eggenfelden lebt vor, wie eine ganze Stadt Barrierefreiheit verwirklichen kann: „Die langfristige Strategie führt hier zum Erfolg: Sobald ein Platz, ein Gebäude oder eine Straße saniert wird – Barrierefreiheit wird immer mitgedacht. So gibt es in Eggenfelden heute abgesenkte Bordsteine, zwei barrierefreie Bahnhöfe und viele Übergänge, die den Bedürfnissen von Menschen mit Sehbehinderung gerecht werden“, so Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger anlässlich der heutigen Übergabe des Signets `Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!´.

Die Stadt Eggenfelden betreibt den Abbau von Barrieren bereits seit 40 Jahren, stets in enger Abstimmung mit dem städtischen Behindertenbeauftragten. Der Erste Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler erklärt, welche Bedeutung die Beseitigung von Barrieren für ihn hat: „Barrieren schließen aus. Eine lebendige Stadtgesellschaft braucht jedoch Teilhabe aller ihrer Bürger. Deshalb ist Barrierefreiheit für uns nicht nur ein bauliches Thema, sondern auch ein Angebot zu mehr bürgerschaftlichem Engagement.“

Das Signet `Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!´ steht für einen konkreten und beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit. Es weist aber auch auf nachahmenswerte Beispiele hin und auf Partner, die sich mit dem Freistaat zusammen engagieren: „Der Staat nimmt viel Geld in die Hand, um Barrieren abzubauen – allein im letzten und in diesem Jahr beträgt das Investitionsvolumen 235 Millionen Euro. Aber wir brauchen auch Partner: aus den Kommunen, aus der Wirtschaft, von Interessenverbänden. Hier in Eggenfelden wird sichtbar, was Barrierefreiheit bedeutet: gleiche Chancen und Möglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung!“, betonte Hintersberger.

Gruppenbild: Übergabe des Signets „Bayern barrierefrei“.

Präsentieren gemeinsam das Signet (v. l. n. r.): Ilse Gabriel, in Vertretung für den Behindertenbeauftragten Heribert Gabriel, Erster Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler, Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger, Landtagsabgeordnete Reserl Sem sowie Edeltraud Plattner, stellvertretende Landrätin.

Bildnachweis: Markus Schön/Rottaler Anzeiger

Zum Herausgeber der Pressemitteilung:

Bayerisches Staatsministerium für
Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Philipp Späth
Pressesprecher/Leiter Pressestelle
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