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Bayern barrierefrei

Barrierefreie Kommunikation in Bayern

Sozialstaatssekretär Hintersberger: „Nicht nur Stufen und Rampen – auch im Internet Barrieren abbauen!“

München, 19. Mai 2016

Rampen für Rollstuhlfahrer und Busse mit Hublift sind der sichtbare Teil der Barrierefreiheit. Weniger präsent ist eine andere Art, die vor allem in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung eine wichtige Rolle spielt: Barrierefreiheit im Netz. Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger setzt sich dafür ein: „Am Computer arbeiten, kommunizieren, Informationen finden zu können – das sollte für alle Menschen möglich sein. Vorlesefunktionen machen es zum Beispiel Menschen mit Sehbehinderung möglich, den Inhalt einer Seite zu erfassen. Wer Leichte Sprache verwendet, gibt Menschen mit geringeren Deutschkenntnissen die Chance, sich mit Behörden, Unternehmen oder Organisationen in Verbindung zu setzen.“

Barrierefreiheit bietet für alle Menschen Vorteile – auch im Netz. Deshalb hat die Staatsregierung im Zuge des Programms `Bayern barrierefrei´ in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Architektenkammer und der Stiftung Pfennigparade das Beratungsangebot in allen Regierungsbezirken deutlich ausgeweitet. In den mittlerweile 18 `Beratungsstellen Barrierefreiheit´ gibt es neben Informationen zu Um- oder Neubauten auch alles Wissenswerte zum barrierefreien Internet. Das Ziel: „Wir wollen uns nicht nur auf die staatlichen Bereiche beschränken, sondern möglichst viele Menschen motivieren, in ihrem Umfeld Barrieren abzubauen – sei es im Berufs- oder Privatleben“, so Hintersberger.

Leichte Sprache spielt eine wichtige Rolle, wenn es um Integration und Inklusion geht. „Der Abbau von Sprachbarrieren ist für unsere ganze Gesellschaft ein großer Vorteil – wir alle profitieren davon, wenn sich möglichst viele Menschen selbst informieren und orientieren können, ohne Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Deshalb mein Appell: schauen Sie doch mal auf Ihre Internetseite oder die Ihres Unternehmens – vielleicht finden dort die eine oder andere Möglichkeit, Teil des großen Projekts `Bayern barrierefrei´ zu werden“, so Hintersberger abschließend.

Fach-Zentrum für Leichte Sprache: zum Magazinbeitrag 

Mehr Informationen über die Beratungsstelle Barrierefreiheit

 

Zum Herausgeber der Pressemitteilung:

Bayerisches Staatsministerium für
Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Philipp Späth
Pressesprecher/Leiter Pressestelle
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